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Die Kooperation mit vier Pilotprojekten in Berlin-Brandenburg hat begonnen!
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Hügelige Landschaft mit Windrädern

Aus 12 inspirierenden Bewerbungen hat KOPOS vier Pilotprojekte für die zweijährige Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis ausgewählt. Los ging es mit einem ersten Auftakt-Treffen im März 2021.

Pilotprojekte sind ein wichtiger Baustein für die erste Projektphase in KOPOS. Sie stellen exemplarische Beispiele für neue Kooperations- und Poolingansätze in der Region dar.
Um geeignete Kooperations- und Poolingansätze zum Thema Flächensicherung in Berlin und Brandenburg zu identifizieren, wurde ein Kooperationsaufruf gestartet. Den Ideen waren dabei keine Grenzen gesetzt: egal ob es darum geht, Verständigung und Verhandlung zwischen Flächeneigentümer*innen und (potenziellen) Flächennutzer*innen zu erleichtern, Plattformen und Vermittlungsinitiativen für Flächensuchende und -Anbietende anzubieten, Vergabekriterien und neue Vertragsformen für zu entwickeln oder regionale und kooperative Finanzierungsquellen aufzutun. Bewerben konnten sich städtische und ländliche Akteure aus ganz Berlin und Brandenburg.

Auf diesen Aufruf sind 12 kreative und inspirierende Projektideen bis Ende Januar 2021 eingegangen. Die KOPOS-Partner wählten in einem mehrstufigen Auswahlprozess vier besonders relevante Pilotprojekte für die Region Berlin-Brandenburg aus:


1.    Die Flächenplattform des Bündnis junge Landwirtschaft.
2.    Das Start Up Tiny Farms.
3.    Das Bürgergut Börnicke.
4.    Die Kooperation zwischen der Berliner SoLaWi SpeiseGut und dem Brandenburger Bauernhof Erz.

Diese Projekte begeisterten das Auswahlgremium besonders mit ihren innovativen Konzepten und konnten sowohl von der Schlüssigkeit als auch der Umsetzbarkeit ihrer Vorhaben überzeugen. Die ausgewählten Pilotprojekte stärken mit ihren Aktivitäten die Kooperation und das gegenseitige Verständnis zwischen Flächeneigentümer*innen und Nutzer*innen im Stadt-Land Verbund. Darüber hinaus entwickeln sie innovative Flächenpooling- und -sicherungsstrategien für eine nachhaltig-regionale Landnutzung in Berlin-Brandenburg.
Im März 2021 startete die Zusammenarbeit mit den Piloten und damit zwischen Wissenschaft und regionaler Praxis. Nach einem ersten Auftakt-Treffen folgte der erste von insgesamt vier Themen-Workshops. Dieser stand ganz im Zeichen des Austauschs zwischen den Pilotprojekten. Ziele, Herausforderungen und relevante Themenschwerpunkte wurden erarbeitet und dienen nun als Grundlage für die zweijährige Kooperation.


Die Projekte werden bei ihrer Durchführung wissenschaftlich begleitet. Gleichzeitig können und sollen die Pilotvorhaben Impulse für die wissenschaftliche Arbeit des Forschungsverbunds liefern und ihre Fragen und Gestaltungswünsche in den Forschungsprozess einbringen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen kann im Laufe der zwei Jahre gemeinsam an der Entwicklung eines großen Modellvorhabens gearbeitet und ein starkes regionales Netzwerk im Stadt-Land-Verbund aufgebaut werden.
Vertiefende Portraits der  Pilotprojekte werden im Laufe von 2021 auf der KOPOS Webseite eingestellt.


Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!