Veranstaltung
Workshop

Tiny Farms Teil 2 – Planung & Umsetzung auf kommunalen und privaten Flächen in Erlangen und Nürnberg

Umsetzungsworkshop
Heilig-Geist-Haus (Zi 306), Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nürnberg
-
Uhr
Image
Tiny Farms, Person, die Post-Its auf Flipchart klebt

Das Ziel von "Tiny Farms" ist es, eine vielfältige, dezentrale Landwirtschaft zu fördern, die von vielen Menschen unterstützt wird. Der Anspruch ist es, Bio in die Breite zu tragen und durch viele Tiny Farms nach dem sogenannten Market-Garden-Konzept qualitativ hochwertiges Biogemüse für Handel, Gastronomie, Kantinen und Endverbraucher:innen zu produzieren. Etablierte Beispiele zeigen bereits, dass dies funktioniert und diese spezielle Form der Landwirtschaft möglich ist.

Gerade in Städten, Gemeinden und Landkreisen, die Ernährungspolitik als kommunales Aufgabengebiet verstehen, trifft diese Idee auf ein förderndes Umfeld. Kommunen kooperieren dabei mit Unternehmen und der Zivilgesellschaft. Regional-biologisch produzierende Landwirt:innen können auf diese Weise neue Marktsegmente erschließen. Zudem leisten sie einen Beitrag zu kommunalen Strategien zur Stärkung nachhaltiger und regionaler Ernährungssysteme, aber auch zu mehr Klimaschutz oder Biodiversität.

In beiden Workshops diskutierten wir mit interessierten Verbänden, Initiativen, Unternehmen und Kommunen die Planung und Umsetzung von „Tiny Farms", lernten das Market-Garden-Konzept kennenlernen und spielten Umsetzungsmöglichkeiten durch. Fragen, die wir uns dabei stellten, waren: 

  • Welche Ressourcen müssen welche Akteure zur Verfügung stellen?
  • Unter welchen Voraussetzungen kann eine "Tiny Farm" wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind einzuhalten?
  • Welche Leistungen kann eine „Tiny Farm“ neben der Produktion von Gemüse noch liefern?
  • Welche konkreten Maßnahmen können einen Beitrag zu den Klima- & Ernährungszielen leisten?

Nach Abschluss des Workshops kannten die Teilnehmenden die Rahmenbedingungen, Kosten und Möglichkeiten der Einbindung in regionale Strategien und Wertschöpfungsketten einer „Tiny Farm“ auf kommunalen oder privaten Flächen.